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Technische Dienste testen Mähroboter

13. August 2017

Ruhig und konsequent zieht sie ihre Kreise. Arbeitet unermüdlich Tag und Nacht: Unsere MÄHlanie…..

Bis zu dreimal die Woche mähen meine Mitarbeiter Nazim Baran und Helmuth Storck das 7500 qm große Rasenspielfeld im Herrenberger VFL-Stadion. Sehr zeitaufwändig, Zeit welche man sinnvoller nutzen kann…..

Wir beobachten schon längere Zeit den Markt autonom fahrender Mähroboter. In privaten Kleingärten wird diese Art der Rasenpflege immer beliebter. Die dort zu bearbeitenden Flächen sind klein, übersichtlich und öffentlich nicht zugänglich.

In den letzten Jahren wurden die notwendigen Akkus permanent weiter entwickelt. Eine neue Generation von Rasenroboter wurden entwickelt. Profigeräte ausgelegt für große Flächen sind nun auf dem Markt. Grund genug, einen davon auf dem Rasenspielfeld des VFL- Stadions zu testen.

Der BigMow ist in der Lage bis zu 20.000 qm selbständig zu Mähen….

……für unsere Testfläche also völlig ausreichend.
Die Ladestation ist einer kleinen Hundehütte nicht unähnlich, steckt jedoch voller High-Tech. Klappt man das Dach nach oben, blickt man auf die notwendige Technik und auf einen eingebauten elektrischen Kompressor. Einmal in der Woche muss der/die Kleine geputzt werden. Per Druckluft werden Grasreste weggepustet, die Messer, Mechanik und Elektronik kontrolliert. Ein sehr durchdachtes System.

Mit Hilfe eines Spezialgerätes wird um das Spielfeld ein Kontaktkabel verlegt. Dadurch bleibt MÄHlanie in der Spur und fährt nicht aus Versehen ziellos durch Herrenberg. Knapp eine Woche braucht es bis sie die Fläche abgescannt hat, jeden Winkel kennt. Dann geht alles wieder von vorne los.

Sicherheit wird groß geschrieben.

Das Gerät ist gespickt mit Sensoren. Der Wichtigste sucht per Ultraschall die Umgebung ab. Entdeckt er einen Gegenstand, wird sofort die Geschwindigkeit reduziert, fährt langsam heran, um bei der leisesten Berührung den Rückzug anzutreten. Wird der BigMow angehoben, schaltet er sich sofort ab und sendet eine SMS an seinen Betreuer.

Generell macht es wenig Sinn den Mäher in irgend einer Weise zu manipulieren. Jede Unregelmäßigkeit wird umgehend per SMS kommuniziert. Wird er aus seinem Arbeitsbereich getragen, wird er per GPS- Signal getrackt. Schlechte Nachrichten für Langfinger.

Beim letzten Unwetter wurde MÄHlanie vom Blitz erschlagen. Mit Hilfe einer neuen Platine wurde Sie wieder reanimiert…..nun zieht sie wieder ihre Kreise…….

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